Kamera läuft

   

                                                       Kamera Läuft!                                

Letzte Dreharbeiten der Dokumentarfilm „Zwischenwelten". Ein Film von und über Frauen aus aller Welt in Cuxhaven.


Gemeinsam sind wir stark! Frei nach diesem Motto entwickelten zehn verschiedene Frauen aus ebenso unterschiedlichen Heimatländern zusammen mit dem Team von Creaclic und dem Caritasverband Cuxhaven den Dokumentarfilm „Zwischenwelten". Ihr Ziel ist es, einen Raum zur interkulturellen Begegnung und zur Kommunikation zu schaffen und ihre eigenen Erfahrungen von Migration an andere weiterzugeben. Eine barrierefreie Kommunikation zwischen den Menschen, egal ob sie Migranten sind oder nicht, soll und muss endlich in Gang gebracht werden und dieser eindrucksvolle Film könnte ein wichtiger Anstoß dafür werden. Nur durch den Austausch können wir voneinander lernen und eine Gesellschaft bilden, in der wir alle von unseren Erfahrungen profitieren können. Gegenseitiges Interesse und Neugierde an den unterschiedlichen Kulturen hat hier oberste Priorität und soll durch die Inhalte des Films weiter ausgeprägt werden.


Eindrucksvoll zeigt der Film die Geschichten der Frauen, deren Leben größtenteils durch Krieg, Flucht, Ausgrenzung und Abschiebung geprägt scheinen, jedoch durch Glück, Offenheit und Freundschaft kompensiert werden und die Frauen zu dem machen was sie sind: Stolz auf sich selbst! Besonders die aus Syrien stammende Farida Saaid und Ganda Zeaiter aus dem Libanon haben durch Ihr Engagement viel für das Projekt beigetragen. In Workshops haben sie sich die Technik des Filmemachens angeeignet: Drehbuchschreiben, Bedienung der Videokamera und Tontechnik, Auflösung der Szenen in verschiedenen Einstellungen, Beleuchtung, professionelle Durchführung von Interviews. Sie wurden festes Teil des Filmteams und sind das Herz des Filmprojektes. Beide sind bereits in vielen weiteren sozialen Projekten in Cuxhaven tätig. „Man hat durch seine eigene Kultur einen Reichtum, eine ganz besondere Seele. Mit Kommunikation, Offenheit und Begegnungen kann man ein bisschen von seiner eigenen Seele an die neue Gesellschaft weitergeben und sie dadurch bereichern.", so Saaid. Auch das Erlernen der deutschen Sprache ist ein weiterer Punkt, den die Frauen für wichtig halten. Nur so sei es möglich sich zu öffnen, fügte Zeaiter hinzu.
Die Dreharbeiten zum Film begannen bereits Anfang des letzten Jahres, nachdem die Idee dazu von Ute Feldt aus der Migrationsberatung der Caritas entstanden war, die sich damit an das Filmteam von Creaclic um die Videokünstlerin Paulina Cortés wandte. Sie war sofort begeistert. „Die Frauen im Film haben eine besondere Stärke und dieser Film könnte ihnen und allen anderen eine Stimme geben. Eine Plattform um ihre Erfahrungen zu zeigen und vielleicht anderen Menschen eine fremde Realität näherzubringen.", gab Feldt zu verstehen. Creaclic engagierte dazu die Dokumentarfilmemacherin Annette Assmy. Sie hat das Projekt mit entscheidenden Fachkompetenzen bereichert. Ermöglicht wurde das Projekt aus Mitteln der Gemeindewesensarbeit Soziale Stadt Lehfeld, dem Bundesprogramm „Toleranz fördern, Kompetenz stärken" und von der Stadtsparkasse Cuxhaven.


Das aufregende Dokumentarfilmprojekt hat von allen Beteiligten eine hohe Konzentration und viel Zeit abverlangt, wobei auch der Spaß nie zu kurz kam. Wie landen Migranten ausgerechnet in Cuxhaven und wie verändert sich ihre Identität fernab ihrer Heimat? Wer Antworten darauf sucht, der sollte sich unbedingt die öffentliche Präsentation von „Zwischenwelten", die im Frühjahr 2013 im Bali Kino Cuxhaven stattfinden wird vormerken.

von Marie Zoufahl

 

Trotz allem - Ich lebe!

-Im Rahmen der interkulturellen Woche präsentieren 4 Flüchtlingsfrauen ihre Kunst im Rathaus

Cuxhaven, 24.09.12

Die heilende und stärkende Kraft von Malerei gilt seit jeher als unbestritten. Deswegen entschlossen sich vier Flüchtlingsfrauen aus dem Iran, dem kurdischen Gebiet der Türkei und dem Kosovo dazu, ihre Traumatischen Erlebnisse in Bildern zu verarbeiten.

 

Ein Adler im Hühnerstall

 

 

Ghanaischer Kinderbuchautor Patrick Addai gibt bei seiner Lesung im KuBi Kindern einen Eindruck vom kulturellen Miteinander

"Worte sind schön, Hühner legen Eier", verkündete er lächelnd, als er im traditionellen afrikanischen Gewand vor das Publikum trat und rhythmisch auf seine Trommel schlug, während der ganze Saal begeistert mit klatschte. Die Rede ist vom preisgekrönten ghanaischen Autor und Schauspieler Patrik Addai der im Rahmen des vom Bund geförderten Programmes TFKS zurzeit Lesungen in  Cuxhaven abhält und am letzten Mittwoch Klein und Groß im KuBi begeistern konnte.

Adinkra - Lesungen und Workshops zur Völkerverständigung

… es ist wieder so weit: am 23.06.2012 reist der ghanaische, mehrfach international ausgezeichnete Autor und Interkulturpreisträger Patrick Addai wieder in Cuxhaven ein. Nachdem im vergangenen Jahr im März zahlreiche Kinder und Erwachsene gebannt seinen Lesungen gefolgt waren und mitgetanzt, geklatscht und gesungen hatten, wurde der Wunsch laut, ihn erneut nach Cuxhaven einzuladen.

 

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