Anne Frank-eine Geschichte für heute

„Anne Frank- Eine Geschichte für heute“

Am 7.11.12 um 17 Uhr, fand in der Aula des AAG's der Auftakt der Wanderausstellung „Anne Frank – Eine Geschichte für heute“ statt. Die in der Aula aufgebauten Stellwände erzählen vier Wochen lang über das Leben im dritten Reich. Insbesondere wird sich hier auf das „Leben“, oder eher die Verfolgung der Juden bezogen. Um den Besuchern einen guten Einblick zu bieten, wird hier auf das Leben von Anne Frank zurückgegriffen.

Doch wer war Anne Frank eigentlich?

Anne Frank ist bekannt aus ihrem Tagebuch , das nach ihrem Tod veröffentlicht wurde und heut eins der meist gelesenen Bücher ist. Anne ist ein Kind  jüdischer Eltern, das in Frankfurt am Main geboren wurde. Als der Aufmarsch der Nationalsozialisten beginnt , flüchtet ihre ganze Familie nach Amsterdam. Nachdem die Nationalsozialisten auch in  Amsterdam eintrafen, versteckte sich ihre Familie in einem Hinterhaus und wurden von Freunden gedeckt. In dieser Zeit schreibt Anne ihr Tagebuch. Nach dem Verrat ihres Verstecks kommen Anne und ihre Familie in das KZ Bergen-Belsen, wo Anne mit nur 15 Jahren verstirbt.

Eröffnet wurde der Abend durch ein Projekt der klasse 10d des AAG's. Unter der Leitung von Herrn Schlagowski, lasen die Schüler Passagen aus dem Tagebuch von Anne Frank vor, welche mit Musik untermalt wurden.

Das erste Wort am Abend hatte Robert Just , als Vorstand des Fördervereins Cuxhaven e.V.  und Direktor des AAG's ist ihm sehr daran gelegen, dass den Schülern und Jugendlichen klar wird, was damals geschah und auch, dass dies immer noch Auswirkungen auf unser heutiges Leben hat. So wies er die Besucher darauf hin,einen Blick an die Wand zu werfen, an der sich die Namen der im Krieg gestorbenen Cuxhavener befindet. Auch Oberbürgermeister Dr. Getsch bekam große Aufmerksamkeit geschenkt. Er betonte in seiner Rede, dass es wichtig ist neue Aufklärungsmaterialien zu finden, denn die Zeitzeugen werden nicht jünger. Einen großen Dank richtete  er ebenfalls an das Anne Frank Zentrum Berlin, welches diese Wanderausstellung ins Leben gerufen hat und von ihrem Direktor Thomas Heppener vertreten wurde. In seiner Rede betonte er vor allem, dass die Ausstellung besonders auch eine Anregung für Toleranz, Menschenrechte und Demokratie ist. Neben der Ausstellung hier bei uns in Cuxhaven gibt es gleichzeitig auch internationale Vorstellungen wie z.B. in Edinburgh.

Insgesamt neun freiwillige Schüler haben sich dazu bereiterklärt, nach einem intensiven Training, die für die vier Wochen angemeldeten Besucher und Schulklassen durch die Ausstellung zu führen.

Höhepunkt der Eröffnung war ein Vortrag von Jacqueline von Maarsen. Jacqueline ist eine der ältesten Zeitzeugen, und die damals beste Freundin von Anne Frank. Sie las den Besuchern einen emotionalen Abschiedsbrief von Anne vor, den sie erhalten hatte als ihre beste Freundin jedoch schon tot war. Besonders ergreifend waren die Worte Anne Franks, die in der aussichtslosen Lage immer noch darauf hoffte Jacqueline wieder zusehen und wieder ohne Angst ein freies Leben führen zu können. ihr Appell an das gerührte Publikum war, dass sich Fehler wie damals nicht wiederholen dürften und wir alle unseren Teil dazu beitragen können, um  die grausamen Taten aus dem dritten Reich nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Die Worte von Jacqueline von Maarsen waren die letzten Worte dieser Eröffnung , denn danach hatte jeder Einzelne die Chance mit den neuen oder alten Gedanken im Hinterkopf  die Stellwände mit der tragischen Geschichte auf sich einwirken zulassen.

 

Angelina Wander

 

Trotz allem - Ich lebe!

-Im Rahmen der interkulturellen Woche präsentieren 4 Flüchtlingsfrauen ihre Kunst im Rathaus

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Die heilende und stärkende Kraft von Malerei gilt seit jeher als unbestritten. Deswegen entschlossen sich vier Flüchtlingsfrauen aus dem Iran, dem kurdischen Gebiet der Türkei und dem Kosovo dazu, ihre Traumatischen Erlebnisse in Bildern zu verarbeiten.

 

Ein Adler im Hühnerstall

 

 

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"Worte sind schön, Hühner legen Eier", verkündete er lächelnd, als er im traditionellen afrikanischen Gewand vor das Publikum trat und rhythmisch auf seine Trommel schlug, während der ganze Saal begeistert mit klatschte. Die Rede ist vom preisgekrönten ghanaischen Autor und Schauspieler Patrik Addai der im Rahmen des vom Bund geförderten Programmes TFKS zurzeit Lesungen in  Cuxhaven abhält und am letzten Mittwoch Klein und Groß im KuBi begeistern konnte.

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… es ist wieder so weit: am 23.06.2012 reist der ghanaische, mehrfach international ausgezeichnete Autor und Interkulturpreisträger Patrick Addai wieder in Cuxhaven ein. Nachdem im vergangenen Jahr im März zahlreiche Kinder und Erwachsene gebannt seinen Lesungen gefolgt waren und mitgetanzt, geklatscht und gesungen hatten, wurde der Wunsch laut, ihn erneut nach Cuxhaven einzuladen.

 

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