Single and the City

Single and the City- Mein solo Sommer in Cuxhaven

 

 

 

1. Eintrag: Als Single bist du frei, als Single wirst du nicht mit dem ganzen ätzenden Pärchen Scheiß konfrontiert, es sei denn dein halber Freundeskreis besteht aus mehr oder minder glücklichen Pärchen. Nicht, dass mich ihre Beziehungsprobleme langweilen, im Gegenteil: Ich finde sie höchst amüsant bis urkomisch, was an der Tatsache liegen mag, dass ich selber Single bin. Single…Single…ein Wort, für das man sich in meinen Augen nicht schämen muss. Und doch klingt dieses Wort, nein dieser Zustand, der es sich erlaubt mein Liebesleben zu beschreiben, nach purer Einsamkeit. Solo, Alleinstehend, ledig, aber nicht erledigt! Auch wenn wir, insbesondere die Single Ladys unter uns, niemals zugeben würden, dass wir unseren Beziehungsstatus bei Facebook endlich einmal gerne zu „In einer Beziehung“ ändern würden, liegt es klar auf der Hand: Zu jedem Topf gehört ein Deckelchen.

Obwohl die meisten von uns nicht gezielt nach ihrem Deckelchen suchen, sondern darauf hoffen, ihren „Traumdeckel“ zufällig, durch das Schicksal zu treffen, oder dass er aus dem nächsten Zalando Paket herausspringt, in dem man eigentlich seine neuen Peeptoes mit Keilabsätzen erwartet und schreit: „Hier bin ich, Gibs mir hier und jetzt!“, tut unser Unterbewusstsein alles, um für jedes potenzielle Deckelchen perfekt zu sein. Weswegen stehen wir denn so ewig vor diversen Spiegeln, zupfen an uns herum, überpinseln jeden Pickel, tragen so viel Schminke auf, dass wir dadurch gefühlte 10 Kilo mehr auf die Waage bringen und holen uns Blasen in schon erwähnten Peeptoes mit Keilabsätzen? Natürlich  werden wir sagen: „Um uns wohler zu fühlen!“, aber wieso wollen wir uns wohler fühlen? Die denkbar einfache Antwort hierauf lautet: Um euch Männern zu gefallen. Tief in unserem Inneren wissen wir, dass es chancenlos ist, allein durch unser Aussehen Männer aufzureißen, die weder vollkommen notgeil noch komplett bescheuert sind, aber im Ernst: euer Gerede von wegen „Charakter zählt“ interessiert uns nicht! Wir würden euch das mit den wichtigen inneren Werten  ja gerne glauben, aber da kommt plötzlich  Zack die Bohne Gina-Lisa um die Ecke und der Rest ist Geschichte….

Wie dem auch sei: da in diesem Sommer wieder die Hälfte meiner Freunde mit ihrem jeweiligen Partnern rumgammelt und die andere Hälfte aus diversen Gründen keine Zeit für Single-Marie hat, fange ich jetzt an, mein Single Leben genauer unter die Lupe zu nehmen und endlich viele Deckelchen zu finden, die über alle Charaktereigenschaften verfügen, die wichtig sind.  Und dafür habe ich auch sehr viel Zeit, bin ja solo!

Wieso bin ich eigentlich Single?  Es gibt diejenigen, die sich den erstbesten nehmen, den sie kriegen können. Diese Beziehung nennen wir: Altes Ehepaar like, denn sie besteht meist aus Leuten, die denselben Freundeskreis haben, oder sich jeden Tag in der Schule oder am Arbeitsplatz begegnen. Oft wirken diese Beziehungen auch langweilig, oder wir Single Menschen sind einfach nur neidisch auf diese Art von Beziehung. Aber gleich den Erstbesten nehmen? Nein danke, denn wieso einfach, wenn es auch kompliziert geht?

Dann gibt es noch diejenigen, die sich ihr gefühltes halbes Leben auf eine Person versteifen, weil sie glauben, ihre große Liebe in diesem Menschen gefunden zu haben. Man datet sich, mehrmals, entweder passiert etwas und man kommt zusammen oder man lässt es bleiben, die Sehnsucht bleibt. Es ist ein ständiges On-off zwischen zwei Menschen, von denen mindestens einer zu dumm ist, zu wissen was er, oder sie will. Der andere fühlt sich zeit seines Lebens verarscht, denkt aber sein „Deckelchen“ gefunden zu haben und andere Deckelchen sind nicht interessant. Und so machen sie den größten Fehler ihres Lebens. Woher ich das weiß? Ich bin leider auch nicht besser und habe 2 Jahre  und eine gefühlte Ewigkeit um einen Typen herumgetanzt, der Rückblickend nichts Besonderes ist. Was ich aber noch viel schlimmer fand als unsere vielen, vielen Desaster- Dates, war die Tatsache, dass er derjenige war, der mir den Laufpass gab. Man könnte ja weiterhin befreundet bleiben auch wenn es charakterlich nicht passen würde. Hallo, hab ich keine Würde oder so? An alle Single Ladys die sich in einer Ähnlichen Situation befinden: Tut es! Egal wie sehr ihr euch an ihn geklammert habt, löscht ihn bei Facebook, aus eurem Handy, letzten Endes aus eurem Leben, denn kein Typ der Welt hat das Recht so mit einer Lady umzugehen. Nach spätestens drei Wochen habt ihr das Gefühl, dass er nie dagewesen ist. Und auch wenn ihr ab und an noch seinen Geschmack im Mund habt, (ja, bezeichnen wir es als das was es ist: Mundgeruch!) genießt lieber das Single Leben als ihm hinterher zu trauern. Gegen den Geschmack hat bei mir übrigens alles Süße und Kaugummiartige geholfen.

Für alle Betrachter meiner Rubrik sieht es jetzt wahrscheinlich so aus, als wäre ich unter die Feministinnen gegangen, aber da muss ich leider alle enttäuschen. Meine Frage heißt nun vielmehr: Wer sind meine Deckelchen und wo finde ich sie? Denn das es nur eine einzig wahre große Liebe gibt, ist bei weitem genau so ein Müll wie die Musik von dem Teenager Idol mit dem Tiernamen.  Die Idee mit dem Zalando Paket hat mich zwar extremst begeistert, jedoch lebe ich im mehr oder weniger schönen Cuxhaven an der Nordseeküste, wo Wunder noch höchst selten geschehen. Als Zugezogene sind mir immer noch viele Eigenschaften der Einheimischen fremd und was das angesprochene Männerproblem angeht, so bin ich mir fast sicher, dass ich keinen Einheimischen haben möchte, aber die Tatsache, dass Cuxhaven die Touri Hochburg schlechthin ist, macht Aussichten auf Meer (mehr), weswegen ich jetzt an den Strand gehen werde.

 

2.Eintrag: Planänderung auf Grund des Cuxhaven typischen niesel-piesel-Wetters stand auf dem Programm. Liebeskummerbekämpfung mit den beiden Lieblingschics.  Und das alles nur, weil der Exfreund mit einer Anderen gesichtet wurde. Da heißt es dann zwar auf der einen Seite ausheulen, auf der anderen Seite wären wir aber keine Frauen, wenn wir nicht mindestens 100 mögliche Rachepläne schmieden würden. Lästernd fuhren wir mit dem Fahrrad in die Stadt zum Frisör, denn zu einem Leben ohne den Ex gehört eben auch eine Typveränderung. Leider konnte sich meine Freundin nicht davon begeistern und ließ sich nur den Pony schneiden. Dumm war auch, dass uns auf dem Weg zum Frisör gleichmal das Ex Date auf der anderen Straßenseite begegnete. Mieser kleiner Schleimscheißer! Und bei weitem noch dümmer war die Tatsache, dass das erstbeste was mir einfiel war: “Ich bin Single und verdammt stolz darauf!“ kilometerweit durch die Stadt zu schreien und ihn, keines Blickes zu würdigen. Er hat ein IPhone, ein IPad, ein IPod und er selbst ist IShit! Jedenfalls war mein Tag danach sowas von im Eimer und mir war so kotzübel, dass mir der Bubbletea fast wieder hoch kam. Da konnte auch die Tatsache nichts daran ändern, dass der Frisör, der fachmännisch am Pony meiner besten Freundin herum schnippelte, sowohl eindeutig schwul als auch ultra süß war. Okay, ja ich hab ihm schon auf seinen perfekten Arsch gestarrt, und nein ich bin nicht notgeil (höchstens flexibel!), denn das einzige was ich in diesem Moment nur noch dachte war: Männer sind wie Mückenstiche, UNNÖTIG! Da half es nur noch sich für den nächsten Tag mit den beiden Hühner zu einem unserer legendären, berühmten Mädchenabende zu verabreden, bei dem wir uns so sehr mit Horrorfilmen zu dröhnten, dass aller Liebesschmerz aus der Welt war.

Gut 2 Tage später haben wir es dann doch noch an den Strand geschafft. Oder um ehrlich zu sein, wir sind mal wieder in der Bucht gelandet. Kein Sand, dafür Deich und von uns nur liebevoll der „Grüne Strand“ genannt. Inmitten von Strandkörben und lauter alten Menschen sonnten wir uns und genossen das Single Leben. Süße Jungs? Fehlanzeige.  Optische Vergewaltigungen soweit das Auge reichte. Hallo, hier ist die Modepolizei, sie sind ja mal sowas von festgenommen. Was bilden sich die alten Leute auch ein? Als ob irgendjemand ihre schwabbeligen und von Falten gezierten, nackten Körper gerne ansehen würde. Der einzige Lichtblick war die Aussicht auf den Sommerabend am Meer, der in der nächsten Woche stattfinden sollte. Um vor lauter Vorfreude nicht euphorisch über den Teppich zu schweben verbrachte ich die gesamte nächste Woche damit, in einer sowohl bekanten als auch berüchtigten Cuxhavener Strandbar zu Kellnern.  Ein verdammter Knochenjob, der von mir mehr als nur ein überdurchschnittliches Durchhaltevermögen forderte. Aber ich gebe mal ein Stichwort, dass mich immer wieder motivierte: Money, Money, Money!

 

3.Eintrag:

Nach genau einer Woche war dann meine Kariere in der bekannten Cuxhavener Strandbar auch schon wieder beendet. Als Grund kann ich nur angeben, dass ich es körperlich einfach nicht mehr packte und am Ende dieser einen Woche so ausgenervt war, dass ich mich nach einer lautstarken Auseinandersetzung mit der Chefin auf Ewig aus dieser Irrenanstalt entfernte.  Ich bin nun um einige Erfahrungen deutlich reicher geworden und mein Hass auf Touristen hat sich noch viel mehr ausgeprägt. Insgeheim bin ich froh diesen Sklavenjob endlich an den Nagel gehängt zu haben und ich werde diese Art der Arbeit (meine beste Freundin bezeichnete es netterweise als SCHUFTEN!) sicher nicht vermissen. Nach nur einer Woche habe ich so viel Geld zusammen, dass ich den Rest der Ferien mit angenehmen Dingen, wie z.B. power Shopping verbringen kann. Es gibt jedoch einen gewissen Punkt, der am Kellnern mehr als nur ein bisschen Spaß gemacht hat. Und damit meine ich meine verdammt süßen, tollen, lustigen und gutaussehenden Kollegen (männlicherseits). Fassen wir mal zusammen:

Nr.1, absoluter Spaßvogel mit Sonnenscheinfaktor und einem Dauergrinsen

Nr.2, ich sage nur Styler! Perfekter Arsch, Hammer Hartes Aussehen, und dieser  Geruch … unbeschreiblich. Vom Charakter schweigen wir allerdings mal lieber.

Nr.3, PERFEKT! Aussehen=Top, Charakter= niedlich, schüchtern, hilfsbereit und einfach zum verlieben. Einziger Nachteil: Theologiestudent

 

Einen Tag bevor ich die Strandbar verließ fand das Sommerevent schlechthin statt: Der bereits legen-warte es kommt gleich-däre Sommerabend am Meer. Bis weit nach Mitternacht saß ich mit den liebsten und verrücktesten Menschen im und um den Strandkorb meiner besten Freundin verteilt. Wir alberten rum und waren in bester Stimmung. Das einzige was diesem Abend einen leichten Dämpfer verpasste war die Tatsache, dass meine beste Freundin unter lautstarken Protesten wieder mit ihrem Exfreund (von uns nur KOTZE genannt) zusammenkam. Und auch wenn ich mit am lautesten dagegen anschrie, musste ich letztendlich einsehen, dass man Liebe einfach niemandem verbieten kann. Schon gar nicht seiner besten Freundin. Wenn sie mit KOTZE glücklich ist, dann soll sie das auch verdammt noch mal sein, auch wenn ich ihn trotzdem nicht leiden kann und mich wahrscheinlich mein ganzes Leben lang über ihren komischen Männergeschmack lustig machen werde.  Jedenfalls war der Sommerabend am Meer (obwohl man sich über die Musik streiten kann) absolut großartig und wurde von einem spektakulären Höhenfeuerwerk der ganz besonderen Art gekrönt. Auch wenn wir am Ende dieses speziellen Abends so einiges Intus hatten kann ich mich noch ganz genau an jede Einzelheit erinnern und somit auch an die Tatsache, dass ich definitiv nicht (obwohl meine Chics da anderer Meinung waren) mit einem Kumpel Händchenhaltend herumgelaufen/getorkelt war. Und allen Kritikern zum Trotz sei gesagt, dass es sie durchaus gibt, die Freundschaft zwischen Männern und Frauen. Denn mal ganz unter uns: wahre Freundschaft toppt Liebe  einfach in jeder Hinsicht.

4.Eintrag

Eigentlich liebe ich sie, diese ganz besonderen Sommertage. Wenn die Sonne scheint, es warm ist und man einfach nur ganz gepflegt eine Runde am Strand chillen möchte. Statistisch gesehen passieren bei mir aber an eben jenen Tagen die katastrophalsten Dinge und so auch dieses Mal. Im Prinzip hätte es mir klar sein müssen, dass es in einem völligen Desaster enden würde, wenn ich mich darauf einließ, einen weiteren Nachmittag an der  Bucht und somit direkt vor meinem ehemaligen Arbeitsplatz, zu verbringen, aber leider hatte mir diese Schwuchtel (was nicht heißen soll, dass er schwul ist)  von Theologiestudent so dermaßen den Kopf verdreht, dass ich zustimmte. Und so lagen wir im Gras, mit perfekter Aussicht auf Gottessohn im Karohemd (sabber), bis meine beste Freundin mich vollkommen blamierte. Sie brachte es eiskalt fertig zu dem Bibelfuzzi hinzurennen und ihn nach seiner Handynummer zu fragen mit folgenden Worten: „Hey du kennst doch noch Marie, die hier mal gearbeitet hat. Also die versteckt sich grade hinter einem Strandkorb und würde sich freuen, wenn du mir deine Handynummer gibst.“ Wäre ich dabei gewesen, wäre ich auf der Stelle im Boden versunken, oder hätte sie und ihn gleich mit umgebracht. War ich aber blöderweise nicht, ich hockte ja hinter dem Strandkorb, wie eine dumme Stalkerin. Und blöd war auch, dass ich mal wieder kein Happy End in einer Summer-Love-Story haben sollte und er wimmelte sie ab mit den Worten: „Ich glaube das ist keine gute Idee.“ Na toll, und schon wieder ein Grund mehr nicht an Gott zu glauben. Frustriert und angepisst bis zum geht nicht mehr fuhren wir in die Stadt, um den Drogeriemarkt leerzukaufen. Aber es sollte tatsächlich noch tiefer gehen an diesem Tag.

Im Nachhinein muss ich sagen, dass  ich schon den ganzen Tag ein beklemmendes Gefühl verspürte, da an fast jeder Ecke diese bösen blauen Autos standen. Die Polizei, dein Freund und Helfer. Weit gefehlt, denn meine „Freunde“ in blau sind unter uns gesagt einfach nur angsteinflößend. Wie soll ich jemandem mein Leben anvertrauen, vor dem ich mir am liebsten in die Hose machen würde? Wie auch immer, 3 Frauen, aber nur 2 Fahrräder. Das so eine Situation ganz schön fatal sein kann wurde uns in den folgenden 5 Minuten bewusst. Mit einem fetten Grinsen im Gesicht und einer doppelt so fetten Sonnenbrille auf der Nase setzte ich mich auf den Gepäckträger meiner einen besten Freundin, während die andere beste Freundin mein Fahrrad bekam. Wir fuhren also los, überfuhren mindestens zwei Rote Ampeln und  kamen  nicht weit, als wir unsere Freunde in blau erblickten und unsere Herzen für einige Sekunden aussetzten. Wie die letzten Verbrecher standen wir 3 peinlich berührt am Straßenrand, während 2 absolute Angeber von Polizisten unsere Personalien aufnahmen. Ich hatte das Gefühl, so ziemlich kriminell und böse zu sein, überlegte mir fieberhaft, wie ich die ganze Geschichte meinen Eltern beibringen sollte (was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wissen konnte: sie haben mich ausgelacht!) und hätte am liebsten losgeheult, während dem einen Polizisten, Marke arroganter Wiederling, „Ich weiß alles besser“- Grinsen und Pilotensonnenbrille, nichts besseres einfiel als zu sagen: „Ach ne, was für ein Zufall, auch noch der selbe Vorname.“ In diesen Moment fühlte er sich obercool und dachte den besten Witz ever gerissen zu haben. Was kann ich denn dafür, dass meine beste Freundin und ich denselben Vornamen haben? Ausgesucht haben wir uns das nicht. Und das Wortspiel mit meinem Nachnahmen war ja mal sowas von überflüssig und alt, das war ja schon nicht mehr zu aushalten. Das verrückte an der ganzen Geschichte war jedoch, dass sie uns nur angehalten hatten, weil wir zu zweit auf einem Fahrrad saßen. Die Ampelgeschichte interessierte sie kein Stückchen, sie hatten es noch nicht mal gemerkt. Wieso können Polizisten nicht mal was nützliches machen, wie zum Beispiel Schwerverbrecher und Vergewaltiger jagen, anstatt wehrlosen Frauen das Geld aus der Tasche zu ziehen? Mit dem Versprechen, dass in den nächsten Tag ein Briefchen welches unser Vergehen dokumentiert ins Haus flattern würde und wir pro Nase 5 Euro zu überweisen hätten, stiegen sie Arschlochgrinsend in ihr blaues böses Auto, während wir mit einem schlechten Gewissen und Hass auf alles was mit P anfängt zurückblieben. Was hatte uns dieser Tag gelehrt? Sie sind alle gleich: Polizisten, Pastoren und Politiker.

Und in diesem Sinne werde ich jetzt die verbliebenen Sommerferientage ausnutzen, nach wie vor als Single Lady ;-)

 

von Marie Zoufahl

 

 

Trotz allem - Ich lebe!

-Im Rahmen der interkulturellen Woche präsentieren 4 Flüchtlingsfrauen ihre Kunst im Rathaus

Cuxhaven, 24.09.12

Die heilende und stärkende Kraft von Malerei gilt seit jeher als unbestritten. Deswegen entschlossen sich vier Flüchtlingsfrauen aus dem Iran, dem kurdischen Gebiet der Türkei und dem Kosovo dazu, ihre Traumatischen Erlebnisse in Bildern zu verarbeiten.

 

Ein Adler im Hühnerstall

 

 

Ghanaischer Kinderbuchautor Patrick Addai gibt bei seiner Lesung im KuBi Kindern einen Eindruck vom kulturellen Miteinander

"Worte sind schön, Hühner legen Eier", verkündete er lächelnd, als er im traditionellen afrikanischen Gewand vor das Publikum trat und rhythmisch auf seine Trommel schlug, während der ganze Saal begeistert mit klatschte. Die Rede ist vom preisgekrönten ghanaischen Autor und Schauspieler Patrik Addai der im Rahmen des vom Bund geförderten Programmes TFKS zurzeit Lesungen in  Cuxhaven abhält und am letzten Mittwoch Klein und Groß im KuBi begeistern konnte.

Adinkra - Lesungen und Workshops zur Völkerverständigung

… es ist wieder so weit: am 23.06.2012 reist der ghanaische, mehrfach international ausgezeichnete Autor und Interkulturpreisträger Patrick Addai wieder in Cuxhaven ein. Nachdem im vergangenen Jahr im März zahlreiche Kinder und Erwachsene gebannt seinen Lesungen gefolgt waren und mitgetanzt, geklatscht und gesungen hatten, wurde der Wunsch laut, ihn erneut nach Cuxhaven einzuladen.

 

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