Trotz allem - Ich lebe!

-Im Rahmen der interkulturellen Woche präsentieren 4 Flüchtlingsfrauen ihre Kunst im Rathaus

Cuxhaven, 24.09.12

Die heilende und stärkende Kraft von Malerei gilt seit jeher als unbestritten. Deswegen entschlossen sich vier Flüchtlingsfrauen aus dem Iran, dem kurdischen Gebiet der Türkei und dem Kosovo dazu, ihre Traumatischen Erlebnisse in Bildern zu verarbeiten.

 

 

Angst, das Gefühl von Verlorenheit, Perspektivlosigkeit, sexuelle Gewalt und Depressionen sind nur ein kleiner Teil der Dinge, mit denen sich die Frauen auf ihrer Flucht auseinandersetzen mussten. Hinzukommt die Verantwortung gegenüber den Kindern und die Ausweglosigkeit, denen sich die Frauen ausgesetzt sahen. Erschreckend hoch ist die Anzahl der Flüchtlinge, die jedes Jahr ihre Heimat verlassen müssen, weil sie vertrieben werden und ihr Land durch den Krieg zerstört ist. 80% dieser Flüchtlinge sind Frauen, beziehungsweise Mädchen, die auf der Flucht und insbesondere im Leben danach besonders gefährdet sind vor allem in tiefen Depressionen zu versinken. Hilfe fanden sie in der Kunst Therapie, in der sie lernen durch das Malen eine greifbare Form der Flucht herstellen zu können. Ihre Werke lassen den Betrachter eintauchen in ihre innere Gefühlswelt und sind Ausdruck von Kraft, Hoffnung und Stärke.

Im Rahmen der interkulturellen Woche ist die Wanderausstellung nun zum ersten Mal in Cuxhaven zu sehen. Feierlich eröffnet wurde sie unteranderem mit Grußworten des Oberbürgermeister Dr. Getsch, sowie einem Vertreter der UNO Flüchtlingshilfe und Mitarbeitern der Caritas, die als Hauptverantwortliche Organisatoren der interkulturellen Woche gelten und von allen Seiten Beifall erhielten. Bewunderung gab es vor allem für die Kunstwerke der vier Flüchtlingsfrauen, deren Bilder einen genauen Einblick in das erschütternde Leben von Flüchtlingen ermöglichten. Nach den Vorträgen der Geladenen gab es dann noch Zeit sich während des Verzehrs von interkulturellem Speis und Trank über die Bilder und Vorträge auszutauschen.

von Marie Zoufahl

 

 

Trotz allem - Ich lebe!

-Im Rahmen der interkulturellen Woche präsentieren 4 Flüchtlingsfrauen ihre Kunst im Rathaus

Cuxhaven, 24.09.12

Die heilende und stärkende Kraft von Malerei gilt seit jeher als unbestritten. Deswegen entschlossen sich vier Flüchtlingsfrauen aus dem Iran, dem kurdischen Gebiet der Türkei und dem Kosovo dazu, ihre Traumatischen Erlebnisse in Bildern zu verarbeiten.

 

Ein Adler im Hühnerstall

 

 

Ghanaischer Kinderbuchautor Patrick Addai gibt bei seiner Lesung im KuBi Kindern einen Eindruck vom kulturellen Miteinander

"Worte sind schön, Hühner legen Eier", verkündete er lächelnd, als er im traditionellen afrikanischen Gewand vor das Publikum trat und rhythmisch auf seine Trommel schlug, während der ganze Saal begeistert mit klatschte. Die Rede ist vom preisgekrönten ghanaischen Autor und Schauspieler Patrik Addai der im Rahmen des vom Bund geförderten Programmes TFKS zurzeit Lesungen in  Cuxhaven abhält und am letzten Mittwoch Klein und Groß im KuBi begeistern konnte.

Adinkra - Lesungen und Workshops zur Völkerverständigung

… es ist wieder so weit: am 23.06.2012 reist der ghanaische, mehrfach international ausgezeichnete Autor und Interkulturpreisträger Patrick Addai wieder in Cuxhaven ein. Nachdem im vergangenen Jahr im März zahlreiche Kinder und Erwachsene gebannt seinen Lesungen gefolgt waren und mitgetanzt, geklatscht und gesungen hatten, wurde der Wunsch laut, ihn erneut nach Cuxhaven einzuladen.

 

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